Nein zur Plastiksteuer

Warum eine Plastiksteuer unsere Probleme nicht löst

Wir haben uns aktiv gegen die Einführung einer Plastiksteuer eingesetzt und freuen uns, dass das Thema vorerst verschoben wurde, da bisher kein praktikables Modell vorgelegt werden konnte. Dieses Zwischenergebnis zeigt, dass gemeinsames Engagement etwas bewirken kann.

Gemeinsam mit unserem Verband IK Industrie­vereinigung Kunststoff­verpackungen e.V. und unseren Mitarbeitern haben wir uns intensiv dafür starkgemacht, die Problematik einer Plastiksteuer aufzuzeigen. Mit Plakaten haben wir auf die möglichen negativen Auswirkungen aufmerksam gemacht und durch eine Unterschriftensammlung innerhalb unseres Unternehmens viele Unterstützer mobilisiert. Diese Unterschriften haben wir regionalen Politikern übergeben, begleitet von einem offenen Dialog, in dem wir uns und unsere Überzeugungen vorgestellt haben.

Wir haben klargestellt, dass der Mittelstand immer nachhaltig denkt – und das nicht aus Zwang, sondern aus Überzeugung. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit nicht nur ökologisches Handeln, sondern auch wirtschaftliche Vernunft. Der Mittelstand lebt davon, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen, denn das ist die Grundlage unseres Erfolgs. Unsere Natur zu schützen ist für uns keine Pflicht, sondern ein Prinzip, nach dem wir handeln.

Unser Einsatz hat sich gelohnt, aber wir wissen: Die Diskussion ist noch nicht beendet.
Jetzt heißt es, weiterhin wachsam zu bleiben und unseren Standpunkt zu vertreten. Dabei ist uns bewusst, dass nachhaltiges Handeln auf vielen Wegen erreicht werden kann – und die Plastiksteuer gehört für uns nicht dazu.

Als führender Hersteller von Folienprodukten in Deutschland stehen wir bei Verpa tagtäglich vor der Herausforderung, hochwertige und funktionale Verpackungslösungen zu entwickeln. Die Einführung einer Plastiksteuer, wie sie aktuell diskutiert wird, sehen wir jedoch kritisch. Hier sind unsere Argumente, warum eine solche Steuer kontraproduktiv wäre und die falschen Anreize setzt:

1. Kunststoff ist oft die nachhaltigere Lösung

Plastik hat in der öffentlichen Wahrnehmung ein negatives Image. Doch moderne Kunststoffprodukte sind oft die beste Option, um Lebensmittelverluste zu verhindern und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. So sind Kunststoffverpackungen in vielen Fällen leichter als Alternativen und verursachen somit weniger Emissionen beim Transport. Eine pauschale Steuer auf Plastik würde diese Effizienz übersehen und gegebenenfalls dazu führen, dass Materialien verwendet werden, die tatsächlich eine schlechtere Umweltbilanz haben.

2. Recycling-Infrastruktur stärken statt Kunststoff verteuern

Wir sind überzeugt, dass der Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft im Aufbau einer besseren Recycling-Infrastruktur liegt. Die Technik für ein effektives Recycling von Kunststoffen ist bereits vorhanden, muss jedoch weiter ausgebaut und gefördert werden. Eine Steuer würde hingegen lediglich die Kosten auf Unternehmen und Verbraucher abwälzen, ohne dass dies automatisch zu mehr Recycling führt. Durch bessere Sammel- und Verwertungssysteme könnten wir Kunststoffabfälle reduzieren, ohne die Innovationskraft der Industrie zu belasten.

3. Innovationskraft der Kunststoffindustrie fördern

Die Kunststoffindustrie in Deutschland ist ein Innovationsmotor und entwickelt stetig neue Lösungen, um Kunststoffe effizienter und umweltfreundlicher zu machen. Unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilungen arbeiten daran, Folien noch dünner, langlebiger und besser recycelbar zu gestalten. Eine Steuer auf Plastik würde die Innovationskraft unserer Branche bremsen und Unternehmen dazu zwingen, höhere Kosten auf ihre Produkte umzulegen, was letztendlich die Endverbraucher trifft.

4. Unfaire Belastung für Mittelstand und Verbraucher

Als mittelständisches Unternehmen wissen wir, wie wichtig es ist, im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Eine Plastiksteuer würde deutsche Unternehmen im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern benachteiligen, die keinen solchen Abgaben unterliegen. Die zusätzlichen Kosten müssten am Ende von uns und unseren Kunden getragen werden – vor allem von Verbrauchern, die im Alltag auf erschwingliche Verpackungslösungen angewiesen sind.

Unser Appell: Nachhaltigkeit durch Zusammenarbeit

Wir sagen klar Nein zur Plastiksteuer. Statt zusätzlicher Belastungen setzen wir uns für konstruktive Lösungen ein, die den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen berücksichtigen. Gemeinsam mit Politik und Partnern wollen wir daran arbeiten, innovative Recyclingmethoden zu fördern und die Kreislaufwirtschaft weiterzuentwickeln.

Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, die Umwelt durch kluge und nachhaltige Maßnahmen zu schützen – ohne die Innovationskraft unserer Industrie zu schwächen.

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