5. Ausgabe der GreenLife Days in Wrocław

Innovationen, Praxis und Gespräche über die Zukunft der Verpackung

Am 19. und 20. März 2026 fand in Wrocław die fünfte Ausgabe der GreenLife Days statt – zwei intensive Tage rund um die aktuellen Entwicklungen in der Verpackungsbranche und deren zukünftige Ausrichtung. Im Mittelpunkt standen nachhaltige Verpackungen, Kreislaufwirtschaft, die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) sowie konkrete Herausforderungen, vor denen Unternehmen der Verpackungsbranche stehen. 

Austausch entlang der Wertschöpfungskette: Nachhaltigkeit gemeinsam denken

An der Veranstaltung nahmen Vertreter aus Industrie, Recycling, Beratungs- und Forschungsunternehmen sowie Experten im Bereich Verpackungsrecht teil. Dadurch wurden die GreenLife Days zu einem echten Treffpunkt unterschiedlicher Perspektiven entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Teilnehmenden betonten, dass der Austausch mit Akteuren aus anderen Bereichen ebenso wertvoll war wie das Konferenzprogramm selbst.

Konferenzfokus: PPWR, Recycling und nachhaltige Verpackungslösungen

Der erste Tag fand im Hotel Haston Old Town statt und war als klassische Konferenz mit Diskussionsrunden gestaltet.

Im Programm standen unter anderem:

  • Nachhaltigkeit aus globaler und lokaler Perspektive
  • Verpackungssicherheit im Kontext von PPWR und Recycling
  • Einsatz von PCR-Rohstoffen in Folien
  • Kreislaufwirtschaft aus Sicht von Recyclern
  • Praktische Umsetzung von ESG-Strategien

Die Kombination aus technologischem Know-how, regulatorischem Wissen und praktischer Erfahrung sorgte dafür, dass die Inhalte nicht theoretisch blieben – viele Themen gingen direkt in konkrete Diskussionen über reale Herausforderungen und Lösungsansätze über.

Experteneinblicke: PPWR, Kreislaufwirtschaft und ESG in der Praxis

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Vorträgen der eingeladenen Expertinnen und Experten, die verschiedene Facetten der Transformation in der Verpackungsbranche beleuchteten:

  • Katarzyna Krzakiewicz (J.S. Hamilton) sprach über Verpackungssicherheit und die Zusammenhänge zwischen gesetzlichen Anforderungen und Recyclingfähigkeit.
  • Krystian Kopyć (Duma Recycling) stellte die Kreislaufwirtschaft aus Sicht eines Recyclers vor und zeigte sowohl Potenziale als auch Herausforderungen auf.
  • Konrad Nowakowski erläuterte den aktuellen Stand der PPWR und die Vorbereitung von Unternehmen auf neue Anforderungen.
  • Magdalena Dembińska (Bullseye Consulting) leitete einen interaktiven ESG-Workshop und verdeutlichte die Zusammenhänge innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette.

Diese unterschiedlichen Perspektiven machten deutlich: Nachhaltigkeit ist keine Einzelaufgabe, sondern erfordert Zusammenarbeit entlang der gesamten Branche.

Offener Dialog zu nachhaltigen Verpackungen statt klassischer Konferenz

Viele Teilnehmende hoben hervor, dass sich die GreenLife Days durch ihre besondere Atmosphäre von klassischen Kongressen unterscheiden. Die Veranstaltung war geprägt von offenem Austausch, zahlreichen Fragen und praxisnahen Diskussionen.

In Workshops und Gesprächen lag der Fokus klar auf konkreten Erfahrungen und realen Herausforderungen – nicht auf allgemeinen Aussagen. Die interaktive Gestaltung ermöglichte es auch Teilnehmenden aus der Praxis, ihre Perspektiven aktiv einzubringen.

Das gemeinsame Abendessen und Networking boten zusätzlichen Raum für Austausch, neue Ideen und mögliche Kooperationen.

Praxis vor Ort: Produktion, Recycling und Qualität bei Verpa

Am zweiten Tag wechselten die Teilnehmenden in die Produktion von Verpa Folie Wrocław.

Dort konnten sie aus nächster Nähe erleben, wie moderne PE-Folien entstehen und welche Lösungen im Bereich Recycling, Kreislaufwirtschaft und Qualitätssicherung eingesetzt werden. Ergänzt wurde der Rundgang durch individuelle Gespräche zu konkreten Fragestellungen aus der Praxis.

Fazit: PPWR und Nachhaltigkeit als Treiber der Verpackungsbranche

Die GreenLife Days 2026 haben deutlich gezeigt, dass nachhaltige Entwicklung längst zum zentralen Thema der Verpackungsindustrie geworden ist.

Regulierungen wie die PPWR werden den Markt in den kommenden Jahren maßgeblich prägen – sowohl in Bezug auf Materialien als auch auf Geschäftsmodelle.

Gleichzeitig wurde klar: Innovation entsteht dort, wo Zusammenarbeit, Wissensaustausch und offener Dialog stattfinden.

Die diesjährige Ausgabe war geprägt von Inspiration, praxisnahen Impulsen und einem starken gemeinsamen Engagement für die Zukunft nachhaltiger Verpackungen – nicht zuletzt dank der Partner der Veranstaltung, insbesondere des Clusters CPG – Creative Packaging Group.


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